Infos zu Komponisten und Werke
![]() |
Wolfgang Amadeus Mozart
(1756 - 1791)
|
|
Missa brevis
in C-Dur 'Spatzenmesse' KV 220 |
|
![]() |
Anton Bruckner (1824 -
1896)
|
|
Bruckner schrieb als "Lehrergehilfe" eine "Choralmesse" für vierstimmigen Chor a cappella. Da diese für den Gründonnerstag gedacht war, fehlten derselben das ganze "Kyrie" und "Gloria" sowie der größte Teil des "Credo". Da die Vokalsätze Bruckners trotz lhrer Einfachheit viel Innerlichkeit und Wärme, Andacht und Innigkeit aufweisen, lohnte sich vielleicht die Mühe, die fehlenden Messeteile aus den bestehenden und den Proprieneinlagen zu ergänzen, um speziell den vielen kleinen Chören, welchen selbst die kleine Brucknersche C-dur-Messe wegen der Instrumentalbesetzung, nicht zugänglich ist, eine einfache und doch brucknerisch-andächtige Messekomposition zu bieten. Finden sich doch schon in diesem Werke des 20 jährigen für den Aufmerksamen viele Andeutungen melodischer und rythmischer Einfälle, welche uns in den Symphonien des großen Meisters teils wörtlich gleich, teils in breiter Linie wieder begegnen. Und trotz der einfachen Satzweise ist diese A-cappella-Messe kein Palestrina, kein Orlando - sondern eben ein Bruckner. Es liegt etwas Eigenartiges über dem kleinen Werk: der Mystizismus des späteren Symphonikers, ein Hauch der Gottnähe, ein Aufgeben in die Liturgie, ein Erleben Gottes. |
|
![]() |
Charles Gounod
(1818 - 1893)
|
|
Charles Gounod bekannte "Messe solenelle en L'Honneur de Sainte Cecile" (Cäcilienmesse) ist ein Meisterwerk der sakralen Musik Frankreichs romantischer Prägung, mit der der gläubige Gounod (eigentlich wollte er mal Priester werden) erstmals auf sich aufmerksam machte. |
|
![]() |
Joseph Haydn
(1732 - 1809)
|
|
Missa Brevis
in G-Dur, Hob. XXII,6, "Nicolai-Messe" |
|
![]() |
Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
|
|
Antonio Vivaldi bestach eigentlich nicht durch schüchterne Bescheidenheit. Als ihn seine Concerti weit über seine Heimatstadt Venedig hinaus bekannt machten, wusste er sehr wohl, seinen sozialen Aufstieg zu feiern. Anders bei geistlichen Werken - da blieb er, der seine Musikkarriere als Lehrer in einem geistlichen Waisenhaus begann, immer befangen. Als Violinvirtuose konnte Vivaldi nicht hoffen, als so genannter Maestro di cappella ernst genommen zu werden. Er komponierte daher geistliche Vokalwerke nur auf speziellen Auftrag. Dass darunter dann auch so Prach-twerke wie sein jetzt neu aufgenommenes "Gloria" waren, geriet nach seinem Tod schnell wieder in Vergessenheit. Das änderte sich entschieden, als man 1920 das Archiv des Komponisten wieder entdeckte und eine unglaubliche Vivaldi-Renaissance einsetzte. |
|
![]() |
Karl
Kempter (1819 – 1871)
|
| Vor allem der Volksgesang, insbesondere beim Gottesdienst, war Mittelpunkt seines Schaffens: Musizierbarkeit mit den den Landchören verfügbaren Mitteln und für die ihnen eigene Mentaliät lag ihm am Herzen. Viele Kompositionen, wie etwa der Hymnus „Adoro te“ und die sogenannte „Kleine Pastoralmesse“, konnten, verlegt im Musikverlag Böhm und Sohn, Augsburg, den Weg zu den Kirchenchören überall im Land finden. Mit 31 Jahren vollendete er sein bekanntestes Werk, die große Pastoralmesse in G-Dur op. 24. Die Uraufführung erfolgte im Jahre 1851 im Hohen Dom zu Augsburg. |
|
![]() |
Franz
Xaver Gruber (1787 – 1863)
|
| Über die Entstehung seiner "Missa in contrapuncto" verfügen wir zZt. leider über keine Informationen. |
|
![]() |
Joh. Ernst Eberlin (1702 - 1762)Johann Ernst Eberlin (1702 Jettingen/Deutschland
- 1762 Salzburg) kam 1724 nach Salzburg und wurde Lehrer und Freund
von Leopold Mozart und Anton C. Adlgasser. Er wirkte als Kapellmeister
der Fürst-Erzbischöflichen Kapelle des Sigismund Graf
Schrattenbach, dem das vorliegende Musikstück auch zugeeignet ist.
Die Arie der Klotildis stammt aus dem szenischen Schuldrama Sigismundus.
Diese Art szenischer Schuldramen wurden nicht nur von den Jesuiten, sondern
auch Benediktinern verwendet, um ihre Ideale der Erziehung der Jugend
vorzustellen. |
|
|
|
![]() |
Antonio
Diabelli (1781 - 1858)
|
| Im Klavierunterricht
werden heute noch seine Sonatinen verwendet, aber auch
seine Gitarrenmusik ist noch nicht vollständig in Vergessenheit geraten. |
|
![]() |
Marc-Antoine
Charpentier (1643 - 1704)
|
|
Fast jeder kennt sie, die schwungvolle Eurovisions-Melodie,
die vor gewissen Fernsehsendungen erklingt. Aber kaum jemandem ist das
herrliche „Te Deum“ des Hofkomponisten
von Ludwig XIV., Marc-Antoine Charpentier, bekannt. Pauken,
Trompeten und Oboen wechseln mit eher meditativ-religiös
klingenden Chor- und Solopartien ab. Charpentiers Werk
ist geprägt von elegantem französischen Stil,
den brillanten Wechseln zwischen schallenden Bläsern,
orchestrierten Chorpartien und Solosängerpassagen,
begleitet von Streichern und Orgel. |
|