1939 |
Chur - Arosa
Bei klar blauem Himmel Aufstieg zur Hörnlihütte. Nach einer
Erfrischung Richtung Alp Charmoit, wo man dann vom Weg abkam. Von zwei
Geissbuben erheischten die Wanderer für ein Trinkgeld
die Wegorientierung zum Posthotel Valbella. Die fiel
so gut aus, dass man über Geröll und Rutschhalden schliesslich
im Heugras landete und vom Aufseher mit einer Busse
von Fr. 5.- belastet wurde. Nach energischer Verteidigung auf
der Gemeindekanzlei konnte der Fall aber dann bussenlos erledigt werden.
... |
|
1937 |
Kandersteg-Gemmipass-Leukerbad
Luzern- Entlebuch- Konolfingen- Kandersteg. Von hier fünfstündiger
Fussmarsch zum Gemmipass. -Übernachten- vier Uhr
Tagwache. .... es ist vielleicht interessant zu wissen, was das
Menu damals auf dem Aussichtspunkt für
einen Preis hatte: Suppe, Fisch als Vor-speise, Rindsbraten, ganze Kartoffel,
Erbsen und Rüebli, Mayonnaise und Dessert - für Fr.
2.80 ohne Trinkgeld!
Gemmipass
|
 |
1935
|
Ritomsee-Disentis-Andermatt-Göschenen
Nach der Frühmesse um halb sieben Uhr reisten 32
Chormit-glieder mit der Bahn nach Airolo. Von Ambri-Biotta mit der Seilbahn
zum Ritomsee, 1850m. Nach 4 1/2 -stündigem Fussmarsch
erreichte der Chor St. Maria, das Endziel des ersten Tages. Am nächsten
Morgen um vier Uhr Tagwache. Bei strahlend schönem
Wetter erreichten die Wanderer nach fünf Stunden Disentis.
... Zu Göschenen musste sich Ida von einem Militärarzt
einer Augen-konsultation unterziehen und ein
Liebespaar verfehlte den Zugsanschluss. Der Kondukteur hatte
Verständnis und versicherte, dass die beiden mit dem Kollektivbillet
heimfahren dürfen.
Ritomsee |
 |
1932 |
Klausenpass, Tagesreise
mit dem Auto über den Klausenpass. Halb vier Uhr Abfahrt,
zuerst nach Oerlikon, wo man ein zweites Auto holen musste, da 32 Reisende
für ein Auto zuviel waren. ... Über Niederurnen gelangten die
Autos nach Glarus und die Hungrigen stillten denselben mit einem Glarner
Schüblig und Brot für 60 Rp. die Portion.
Klausenpass
|
|
1928 |
Furka, Rhonegletscher
Reise über Furka- Rhonegletscher- Grimsel. Mit einem Autocar .....
In der Schöllenen imponierte die Teufelsbrücke.
Übernachten im Hotel Galenstock, wobei bereits morgens um
halb drei Tagwache war. Man fuhr zum Rhonegletscher.... dort
Bergführer mit 30-Jähriger Erfahrung. Nach 3 1/2 Stunden
Gletscherwanderung .... wurde die Grimselpasshöhe erreicht.
... es gab noch manchen Halt bis die gesellschaft über Meirungen-
Interlaken- Beatenberg- Thun- Langnau- Entlebuch- Sempach- Freiamt die
engere Heimat erreichte.
Rhonegletscher
|
|
1926 |
Ausflug mit drei bekränzten
Zweispännerwagen
ins Freiamt
Zu Muri Besichtigung Klosterkirche und des Kirchenschatzes. Heimfahrt
via Kelleramt.
Die drei Fuhrmänner Josef Groth, Jakob Angstmann, Gebr.
Fröhli, Friedlisberg, wurden aus der Kasse bezahlt, je Fr.
5.- !
|
|
1924 |
Berner Oberland
32 Mitglieder versammelten sich morgens um halb vier Uhr
zur Abfahrt ... nach Bern. Besichtigung des Bundespalastes. 14:30 Uhr
in Thun Mittagessen (die Strassenwalzen verursachten etliche Ver-kehrshindernisse)....
nach Interlaken- Lauterbrunnen. Von hier abends um sieben Uhr
Abmarsch zur Wengeneralp, wo die Reise-lustigen, abgekühlt
von Regenschauern, um halb zehn Uhr ankamen, und wegen der Nachtruhe in
gedämpfter Stimmung das Nachtessen einnahmen. Um vier Uhr
früh war bereits wieder Tagwache im Strohlager.
...
Kleine Scheidegg |
|
1921 |
Engelberg, Engstlenalp
Mit der Bahn nach Engelberg, Wanderung.... Jochpass-Engstlenalp; Übernachten
im Kurhaus auf dem Heuboden. Um halb vier Uhr
Tagwache, prächtiger Sonnenaufgang. Um 5 Uhr Frühstück.
Abmarsch zur Frutt, weiter über Melchtal- Flühli-
Ranft- bis hinunter nach Sachseln. Von dort mit der
Bahn via Luzern-Freiamt heimwärts bis Bremgarten, und nochmals
zu Fuss den Berg hinan!
Engstlenalp |
|
1919 |
Appenzellerland
... unter der strammen Führung von H.H. Pfarrer Alois
Conrad. Trotz Regen gings ...... auf die Ebenalp. Der Abstieg nach Weissbad
hatte einige Schuhabsätze gefordert und trotzdem
gings am Abend ab Dietikon zu Fuss heimwärts.

Wildkirchli
 |
|
1912 |
Zürich-Zürichsee-Feusisberg-Rapperswil
Mit einem Extraschiff nach Richterswil. Von dort machte
man einen Abstecher nach Feusisberg und war tiefbeglückt von der
Aussicht auf den Zürichsee und die Alpenwelt. Zu
Pfäffikon bestiegen die Reisenden das Schiff nach Rapperswil,
auf der Rückfahrt wurde die Insel Ufenau besucht und zufrieden über
den gut verlaufenen Reisetag vertrauten sich die Ausflügler wieder
der restlichen Seefahrt an. |
|